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Das Berliner Manifest

 

Im Rahmen unserer Aktivitäten zum Erhalt und zur Entwicklung der Wasserstraßen in unserer Region für die verschiedensten wassersportlichen und touristischen Aktivitäten hat neben dem Landesverband Motorbootsport Niedersachsen, dem Deutschen Motoryachtverband und der Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal auch die IG Ems das "Berliner Manifest" unterzeichnet. 

Kernpunkt unserer Ausführungen ist die Aussage, dass der Bund sich nicht der Verantwortung zur Pflege und Entwicklung all seiner Wasserstraßen entzieht. Es gibt auf Seiten des Bundes Überlegungen, dass der Bund sich nur noch um die Wasserstraßen mit Gütertransport kümmern will und die restlichen, größenteils touristisch bedeutsamen, Wasserstraßen an die Bundesländer bzw. auf die kommunale Ebene übertragen werden sollen.  

Das "Berliner Manifest" des NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE zum Wassertourismuskonzept des Bundes  wurde auf der Messe Boat & Fun am 24. November 2016 in Berlin präsentiert. Dieses Papier wurde den Mitgliedern verschiedener Bundestagsausschüsse an die Hand gegeben, damit sie die dort genannten Aspekte bei der Gesetzgebung zur Aufgabenbestimmung und Organisation der Bundeswasserstraßenverwaltung einfließen lassen. 

Insgesamt haben 18 Initiativen, Vereinigungen, Verbände und Landkreise das Papier unterschrieben.

Zur Information und mit der Bitte um Unterstützung haben wir den Landräten der Landkreise Emsland, Steinfurt und Grafschaft Bentheim je 1 Exemplar überreicht.

Den Wortlaut des Papiers finden Sie im Internet unter www.netzwerk-deutsche-wasserwege.de und dort kommen Sie über einen Link zu der unterschriebenen Fassung.